Brushless Motoren und Regler im Modellbau

Modellbauen erfreut sich schon immer einer großen Beliebtheit und die Modellbaufreunde legen einen gewissen Wert auf die Technik hinter den schmucken Modellbauten. Ein guter Motor, der auch eine lange Lebensdauer hat und in einigen Fällen sogar für den Dauereinsatz geeignet ist, spielt dabei ebenso eine Rolle, wie ein zuverlässiger Regler.
Dieser Artikel geht auf beide Bauteile ein und liefert einen Überblick auf die Technik, die hinter diesen Bauteilen steckt.

Brushless Motoren

Dieser besonders häufige Motorentyp, dessen Name bürstenlosbedeutet, funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Anstelle über mechanische Kontakte werden die Phasen rotierend von außen auf den Motor geschaltet. Solche Motoren funktionieren daher wie Synchron-Motoren und nutzen Permanentmagnete. Aufgrund dieser Tatsache ist es notwendig, dass eine Steuerelektronik verwendet wird, denn es ist nicht möglich, den Brushless Motor direkt an einer Gleichspannung zu betreiben. Motor und Regler werden daher häufig als eine individuell zusammenstellbare Einheit angesehen.Für Brushless Motoren gibt es vor allem zwei Techniken, die von Bedeutung sind: Sensorlose und sensorgesteuerte Motoren. Die sensorlosen Motoren nutzen dabei das physikalische Prinzip der elektromagnetischen Induktion (Generatorprinzip wie bei einem Fahrraddynamo). Zudem unterscheidet man hier noch zwischen Innen- und Außenläufer. Die Bezeichnung bezieht sich vor allem auf die Bauweise. Innenläufer meinen dabei eine Wicklung, die außen auf den Motoren liegt und bei der sich die Permanentmagnete auf der innenliegenden Achse bewegen. Häufig findet sich solch eine Bauweise bei Modellen ohne Eisenkern. Solch eine Bauweise gilt als sehr effizient.
Außenläufer haben die Permanentmagnete außen an dem Motorengehäuse angebracht und nutzen einen Eisenkern auf der innenliegenden Achse. Solche Motoren sind preiswert herzustellen und werden heutzutage standardmäßig eingesetzt.

Regler im Modellbau

Der zuvor bereits angesprochene Regler dient als Steuerwerk für den Motor. Das Gerät regelt im konkreten Fall die Spannung und erzeugt das benötigte Drehfeld, das für den Brushless Motor notwendig ist, um zu funktionieren. Damit dient das Steuerwerk der Regelung der Leistung des Motors. Regler werden häufig auch – zutreffender – als Steller bezeichnet und muss die Spannung in der Regel in drei Phasen aufbereiten, da der Brushless Motor ein dreiphasiges Wechselfeld nutzt. Besonders wichtig für den Modellbauer sind die Angabe zur Belastbarkeit und die Maximalspannung. Ein BL-Regler ist umso größer, desto höher die Belastbarkeit, also die Angabe für den schaltbaren Strom, ist.

Aufgrund dieser dargestellten Tatsachen ist nun ersichtlich, warum Brushless-Motoren stets mit der Steuerelektronik zu betrachten sind.

 

Weiterführende Infos: Hier für Regler / Motorsteller

Weiterführende Infos: Hier für Brushless Motoren

 

 

 

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