Der Tricopter – ein besonderer Hubschrauber

Eigentlich ist der Tricopter schon der dritte Copter im Sortiment des Erfinders (XQuad v1 u.v2). Der Modellbauer konnte sich aber erst jetzt durchringen dieses Projekt weiter fortzusetzen.

Die Anforderungen waren: Er wollte einen möglichst kleinen, leichten und preiswerten Copter bauen, um vermehrt das 3D-Kunst-Fliegen zu lernen. Die xCopter waren mit ihrem ruhigem Flugbild und großer Tragkraft auf den Transport von Film-Kameras ausgelegt, dagegen soll der Tricopter „nur“ einfach fliegen.

Auch technisch bedingt, ist ein Tricopter agiler als sein viermotoriges Gegenstück, trotzdem nur unwesentlich schwerer zu fliegen. Hauptunterschied ist eigentlich die Rudderleistung, die beim Tricopter wesentlich höher ausfällt.

Erstmal etwas provisorisch aufgeklebt, wie bei der „Version 1“ (v1) üblich, das soll bei diesem Projekt nicht passieren.
Am schwersten zu realisieren ist eigentlich der sog. „Yaw-Servo“, der den Heckmotor um bis zu 30° schwenkt, um eine horizontale Drehung zu realisieren. Auch Ruder genannt.
Der Motor muss also drehbar gelagert und mit einem Servo angesteuert werden können.
Auf Kugellager wurde zunächst verzichtet, ein Gleitlager muss ausreichen.

Die Motoren mit Kabelbindern zu befestigen hat sich sehr gut bewährt, zumal man bei Holz Kerben gegen das Verrutschen feilen kann.
Nebenbei ist Holz billiger, dämpft Vibrationen mehr ab, und kann besser bearbeitet werden als Alu. Die Ausleger der vorherigen Coptern wurden aus Alu gebaut.
Bei der Planung eines TriCopters muss darauf geachtet werden, dass alle Motoren den gleichen Abstand zur Mitte haben, da dort der Schwerpunkt und die Flight-Control-System liegt. Später wird dann ein keiner 6 Kanal Empfänger montiert und die Ruderplattform optimiert. Als Regler kommen die bewährten Tunigy Plush zum Einsatz, mit 25 Ampere.

 

Das Modell des Tricopters wurde mit der freundlichen Unterstützung durch Eav’s Copter Blog  bereitgestellt.

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